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Vereinsgeschichte

Die Geschichte des ASV Dachau

 


  • 1947

Wie alles begann...

Eissportclub Dachau 1947 (ES Dachau)

Wie fing es seinerzeit im November 1947 an?
Es fing an, wie Märchen beginnen:
Es war einmal, dass sich ein paar Eissportbegeisterte, die nach den Kriegswirren......
Die erste Vorstandschaft für die Saison 1947/48:
1. Vorstand: Graf / 2. Vorstand: Gessner Kassier: Binder / Schriftführer: Reger
Der Eissportbetrieb wurde im Familienbad an der Ludwig-Dill-Straße eröffnet. Durch reges Sportinteresse wurde der Verein erst richtig aus der Taufe gehoben. In der Folge wurden nur Trainingsstunden durchgeführt, der Eisplatz vom Familienbad zur Volksschule an der Ludwig-Thoma-Straße verlegt, eine alte Bretterhütte diente als Umkleide- und Aufenthaltsraum. Der Eisplatz befand sich genau an der Stelle, an der während des Volksfestes der Auto-Skooter aufgebaut ist. Da die Fläche des Eisplatzes während des Jahres als Pausenhof diente, musste alles abgebaut und eingelagert werden. Herr Ruppert Mühlbauer, ein folgender Vorstand und Gastronom, stellte hierfür Räumlichkeiten seines Hotels Hörhammerbräu zur Verfügung. Alte Feuerwehrschläuche und von den städtischen Elektrizitätswerken leihweise überlassenes Beleuchtungsmaterial dienten als Grundausstattung.

 


 

  • 1952

Im dritten Winter fand das erste Freundschaftsspiel statt. Der Gegner, der EV Pfaffenhofen, ging als 5:2-Sieger vom Eis. Des weiteren konnten eine Drahtumzäunung und eine 30 cm hohe Bande (2x30m, 2x60m) errichtet werden.
Ab der Saison 1950/51 wurde die Mannschaft beim BEV zum Punktspielbetrieb angemeldet und hatte gleich das erste "Erfolgerlebnis". Der SC München erschien nicht. Die Bilanz der ersten Saison: Ein Sieg, drei Niederlagen, 8:71 Tore (1:24; 1:18; 1:29) Die jüngste Vergangenheit lässt grüßen.

Der folgende Sommer brachte erstmals Konditionstraining und auch am Eisplatz ergab sich eine Neuerung. Die Stadt Dachau hatte uns leihweise den Glückshafen, der mehr Komfort zu bieten hatte, als Umkleide überlassen. Wir hingegen kauften einen neuen und leichteren Schlauch (für Unwissende: zur Eisbereitung) und konnten das Feuerwehrmaterial dankend zurückgeben.

Daraus ist zu ersehen, dass wir nach wie vor das Stadion ab- und aufbauen mussten. 1952 begannen wir früher als normal, was sich als günstig erwies. Denn schon zum 11. Dezember konnten wir die Eisfläche dem öffentlichen Publikumslauf anbieten.

Unter anderem wurde auch in Erwägung gezogen, den Beitrag für diejenigen Mitglieder, die beim Aufbau zwei- bis dreimal mitgearbeitet hatten, auf die Hälfte zu reduzieren. Dieser Antrag wurde sogar von den Beteiligten, wegen der schlechten finanziellen Lage abgelehnt– schon damals gab es also Probleme mit dem Geld. Ein roter Faden, der sich bis in die Gegenwart durchgezogen hat.


 

  • 1953

Der Fasching 1953 führte den Aeroclub, die Fechtergilde und den ESC auf ein gemeinsames Parkett. Der Ball war nicht so stark besucht – wieder kein finanzieller Positiveffekt. Trotzdem lief die närrische Zeit auch auf dem Eis mit Programm und Prämierungen (Axel, der Atomspion, 1. Preis) weiter.

Vom 27. auf 28. Januar setzte plötzlich Tauwetter ein. Am 29. herrschte bereits schönster Frühling, damit "günstigste" Voraussetzungen für die geplante Eisrevue. Natürlich fiel sie ins Wasser. Es kam aber noch schlimmer. Am 31. Januar setzte ein Sturm ein, der in ganz Europa riesige Verwüstungen anrichtete. Auch das Dach des Glückshafens wurde heruntergeweht und schwer mitgenommen. Zu allem Überfluss schneite es auch noch unaufhörlich. Vom Eis war keine Spur mehr zu sehen. Am Nachmittag gab es die ersten Einsätze des Notdienstes: Glückshafen freischaufeln, Dach notdürftig reparieren und wieder aufsetzen, Eisfläche räumen, was sich als Sisyphusarbeit erwies, da es laufend weiterschneite. Aber trotz alledem – am 5. Februar konnten wir wieder das schönste Eis anbieten, bis zum 10. Februar. Während des Abendlaufs fing es zu regnen an. Sollte die ganze Arbeit umsonst gewesen und der Winter endgültig vorbei sein? Wir konnten es einfach nicht glauben. Am nächsten Tag war wider Erwarten das Eis gut, aber die Besucher fehlten.

So zahlte jedes Mitglied freiwillig 25 Pfennige, damit die Unkosten für den Abend gedeckt werden konnten. Die –langerwartete Revue "Wintermärchen auf dem Eis" des MEV wurde organisiert und erfolgreich, auch mit unserer Kraus Charlotte, durchgeführt. Eine gelungene Veranstaltung auch in finanzieller Hinsicht. Mehr konnte von diesem Winter nicht verlangt werden. Zwei Monate fast ununterbrochener Eislauf (60 Eislauftage), erholte Vereinskasse, sportliche gesehen sieben Siege, vier Niederlagen.

Die Saison 1953/54 beendeten wir zum zweiten Mal als Gruppensieger der Bezirksklasse.


 

  • 1955

Mit der abgeschlossenen Generalversammlung am 27. 5. 1955 wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen. Es wurde angeregt sich dem ASV Dachau als Abteilung anzuschließen..

Folgende Gründe waren maßgeblich:

Unzureichende Platzverhältnisse,

Probleme bei der Einlagerung des Inventars.

Alle Mitglieder waren sich einig: So nicht mehr! Aber wohin? Zum TSV 1865 oder zum ASV. Die große Mehrheit plädierte für den ASV. Warum?

• Es war ein eigener Platz vorhanden.

• Eigene Kassenführung war gegeben.

• Alle vorhandenen Anlagen konnten benutzt werden.

• Abteilung konnte selbständig weiterarbeiten.

Der federführende Mittelsmann zwischen beiden Vereinen war Abteilungsleiter Walleitner.
Am 1. 7. 1955 wurde der Schritt bestätigt.

Schon eine Woche später wurde mit Rodungsarbeiten (mit Paul Ma-yerhanser, später Eismeister) begonnen. , genau an der Stelle des heutigen städtischen Kunsteisstadions. In der Folge mussten 1500 m3 Erde bewegt, ein 180 m langer Graben für den Betonsockel als Fundament der Bandenhalterung geschaufelt und ausgegossen und die Masten für die Beleuchtung aufgestellt werden.

Trotz wetterbedingter Umstände (zwischenzeitlich 32° minus) konnte die Eisbahn am 1. 2. 1956 für die Öffentlichkeit und für unseren Spielbetrieb freigegeben werden. Sportlicher Höhepunkt: Zum vierten Mal wurden wir Gruppensieger und Sieger in den Aufstiegsspielen, das bedeutete den Aufstieg in die Kreisliga.


 

  • 1958

Diese Euphorie hielt allerdings nur bis zur Saison 1957/58. Denn es folgte der Abstieg. Auf Grund des milden Winters war wir nicht imstande die Eisfläche zu präparieren. Die Folgen: Keine Spiele, kein Publikumslauf, kein Geld in unserer Kasse. Auch die Bau- und Umbauarbeiten waren noch nicht beendet. Der Wasserdruck für den Schlauch zur Eisbereitung war zu gering. Also, ca. 30 m Rohre verlegen für eine neue entsprechende Leitung, zwei weitere neu Schächte ausheben, Wasserzähler montieren. Diese Arbeiten sollten für die nächsten 30 Jahre bestand haben (dachte man). Auch die "neue Kasse" und der neue Umkleideraum wurden unter der alten Tribüne eingerichtet.

In diesem Zeitraum passierten auch die ersten Vorarbeiten zur Errichtung der Tennisplätze. Bis dahin spritzten die Eisbereiter ihr Wasser auf den kiesigen Untergrund. 1960 nach Fertigstellung der Tennisplätze dachten alle, ein neuer, positiverer Abschnitt zur Eisbereitung stehe uns bevor. In der Folge stellte sich allerdings heraus: Zuviel der Vorfreude. Der Löschuntergrund und der Tennissand waren zu wasserdurchlässig. Auch das Abdecken mit einer Kunststoffplane war ein untaugliches Mittel. Also hofften wir wieder auf Frost oder mussten bei Schneefall treten, treten, bis eine einigermaßen ebene Fläche zum Darauf spritzen gegeben war.


 

  • 1962

1962/63 folgte die beste Saison mit 12680 Schlittschuhläufern an 56 Eislauftagen. Das war ein warmer Regen für die Kasse, denn eine neue Bande musste erstellt werden. Dies geschah auch mit vorbildlichem Einsatz unserer Mitglieder. Auch stellte die Abteilung stellte dem Hauptverein 400 DM für Abteilungen mit wenig Einnahmen zur Verfügung. Vom BEV bekamen wir wieder Trainingsstunden in Augsburg. Beginn 22.00 Uhr, zum Teil mit einer anderen Mannschaft auf dem Eis. Der Winter 1962/63 wartete noch mit einer 40 cm Neuschneedecke auf. Josef Gottschalk mit seinem Frontlader war der große Helfer.

Im Sommer führte der traditionelle Vereinsausflug dieses Mal nach Bad Mariabrunn.

Einige unserer Funktionäre fuhren im selben Jahr zur BEV-Verbandstagung nach Grünwald. Die Anreise erfolgte – heute undenkbar – mit der Straßenbahn. Auch seinerzeit wurden schon Spieler zu Lehrgängen (Füssen)geschickt.

Bis 1964 gab es alle Jahre die gleichen Probleme mit der Eisbereitung auf den Tennisplätzen. Deshalb waren wir bestrebt, einen Platz mit einer Betonplatte, wie unser Nachbarverein EC FFB, der innerhalb von zwei Tagen Frost ein befahrbares Eis hatte, zu bekommen.

Da der Tennisplatz nicht mehr verlegt werden konnte, kamen wir zu der Ansicht, nochmals einen neuen Eisplatz zu beschaffen. Nach Verhandlungen mit der Stadt Dachau und Unterstützung von Bürgermeister Böck, Sportreferent Hartstein und Stadtrat Gareis, wegen Überlassung eines Grundstücks Nähe ASV-Gelände, wäre unser Wunschplatz, der Platz der heutigen Hauptschule Dachau-Süd, ein ehemaliger Fußballplatz gewesen. Weitere Gespräche sollten 1966 folgen.

1967/68 wurden vom BEV sieben Trainingsstunden in Holzkirchen zur Verfügung gestellt. Beginn: 22:00 Uhr.


 

  • 1968

In der Saison 1968/69 war der wesentlichste Punkt die Generalversammlung des Hauptvereins. Es ging um diese Baumaßnahmen: Kunsteisstadion, Neubau einer Mehrzweckhalle, Kleinfeldhartplatz, neue Fußballplätze. Klar war auch: Nur ein Projekt konnte realisiert werden. Das Abstimmungsergebnis lautete 8:140 für den Bau der Mehrzweckhalle (heutige Georg-Scherer-Halle).

Damit sind wir nun fast am Ende des Rückblicks über die Natureiszeit angelangt. Die Abstimmungsniederlage um den Bau des Kunsteisstadions hatte doch eine große Enttäuschung hinterlassen. In dieser Saison nahmen wir an der Punktrunde nicht mehr teil. Lediglich für drei Pokalspiele reichte das Engagement.

1969/70 folgte noch ein Freundschaftsspiel. Die nächsten zwei Winter wurden bestreikt.

Mit einem letzten Ruck beschlossen wir in der Generalversammlung 1972/73 nochmals zu unseren alten, normalen Bedingungen Eis zu bereiten. Zwei Pokalspiele wurden ausgetragen und verloren.

Das war's dann endgültig, das Aus der Natureiszeit beim ASV. Die folgenden Jahre wurden von den eiszeitlosen Hallen-Überbrückungs-Aktiven und Spielern des ABV (Akademische Ball Virtuosen) mit Hallenhockey nach Eishockeyregeln überbrückt. Manche hörten schon das Totenglöcklein, als im August 1976 von der Stadt Dachau beschlossen wurde, ein Kunsteisstadion zu errichten.


 

  • 1978

1978/79 Beginn der Kunsteiszeit

Nach einer mehrjährigen Pause konnte die neugegründete Eishockeymannschaft wieder mit kleineren Aktivitäten aufwarten. Verschiedene Freundschaftsspiele wurden mit wechselnden Erfolgen ausgetragen. Eine Teilnahme an der Punktspielrunde 1979/80 wurde ins Auge gefasst.
Ortskenntnisse

Nach dem Auswärtsspiel in Berchtesgaden setzten sich sechs Mann in einen Kleinbus. Frisch geduscht beschlugen sich sofort die Scheiben. Gesucht wurde der Abzweig zur Autobahn nach München. Mit vereinten Kräften wurde der Fahrer durch Wasserdunst und Nebel gelotst. "Da vorne jetzt rechts!", war das letzte Kommando. Dann stoppte der Bus. Wir standen am Königssee vor der Bobbahn.


 

  • 1987

Saison 1987/88

Landesliga Die Mannschaft legte eine noch nie dagewesene Spielsaison aufs Dachau-er-Eis. Erstplazierter, ohne Niederlage, mit nur 2 Minuspunkten aus 2 Unentschieden. Der direkte Aufstieg in die Bayernliga war möglich, aber wir verzichteten freiwillig darauf (im Vorjahr war die Mannschaft noch Vorletzter in der Landesliga), denn wir wollten die Sache "Bayernliga" nicht überstürzen.


 

  • 1988

Saison 1988/89

Landesliga Nach Ende einer sehr beständigen Spielrunde waren wir auf Platz 2 und Teilnehmer zur Aufstiegsrunde zur Bayernliga. Diese wurde ebenfalls mit dem 2. Platz abgeschlossen und nun stand einem Aufstieg in die Bayernliga nichts mehr im Wege. (Die Mannschaft bewies somit, dass sie stabil und ausgeglichen war.)


 

  • 1989

Saison 1989/90
Achtung: Bayernliga!

Es war so, wie ich es geahnt hatte. Alle Vereine (außer dem ASV) hatten zwei Ausländer und zum Teil auch noch einige sogenannte Eishockey-Deutsche. Wir aber waren mehr oder weniger eigentlich ein Schüler- und Studenten-Team, das zwar tapfer kämpfte, aber am Ende mit nur einem Unentschieden und vielen Niederlagen zum Saisonende dastand. Eine Mannschaft, die die gesamte Saison lang von Niederlage zu Niederlage fuhr aber bis zu bitteren Schluss ein geschlossenes Team blieb, in dem jeder für den anderen kämpfte, das war eine Mannschaft mit Charakter. Kurz. auf bayrisch: Einfach pfundig !!!!


 

  • 1990

Saison 1990/91

Landesliga Wie-der zurück in der Landesliga erreichten wir, wenn ich mich richtig erinnere, den 3. Tabellenplatz.

Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, die sich aber dennoch, so glaube ich, sehen lassen konnte. Der Frust des Abstiegs aus der Bayerliga steckte doch noch irgendwie im Kopf und in den Knochen.

Dennoch wäre ein neuerlicher Aufstieg in die Bayernliga möglich gewesen, auf den man dann aus finanziellen, aber auch aus sportlichen (nicht schon wieder

Bayernliga-Prügelknabe zu sein) Gründen verzichtete.


 

  • 1996

Gedanken zur Saisonvorbereitung 1996/1997

Nach der abgeschlossenen Saison 95/96 fand sich das Dachauer Team in seiner gewohnten Umgebung wieder. Da bei allen das Bedürfnis vorhanden war, die in München zu kurz gekommene Kameradschaft wieder herzustellen, gönnten sich die "Woodpeckers" keine Pause. Ohne die übliche Unterbrechung zwischen Abschluss der Eissaison und Beginn des Sommertrainings ging ein Großteil der Mannschaft nahtlos in die Vorbereitung zur neuen Saison über. Die Trainingsbeteiligung im Sommertraining ist bei den Woodpeckers traditionell hoch und konnte dieses Mal sogar noch gesteigert werden. Dies wurde dadurch erreicht, dass unser Trainer Bedrich Rybak zunächst nicht das Training leitete, was sich deutlich in den Trainingsinhalten widerspiegelte (Fußball, Basketball, Fußball, Basketball. , usw.). Diese Inhalte änderten sich auch kaum nach der Rückkehr von Bedrich, da er fasziniert war von den mittlerweile erworbenen technischen Fähigkeiten (O-Ton: "Vielleicht sollten wir es mal als Fußballmannschaft versuchen"). Durch die hohe Trainingsbeteilung wurden sogar in Dachau zeitweise Stimmen laut, die daran dachten den Kader etwas auszudünnen, was aber mit vereinten Kräften gerade noch verhindert werden konnte. Absolute Highlights des Sommertrainings waren die hart umkämpften Fußball-Matches "Alt gegen Jung" und "Verteidiger gegen Stürmer" (Ergebnisse und Tabellen sind leider verloren gegangen). Auch ist positiv zu erwähnen, dass dieses Jahr zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte kein Fußball auf den anliegenden Tennisplätzen landete. Als Negativereignis des Sommertrainings muss das Fußballmatch gegen das abr-Team von Torwart Georg Poppen erwähnt werden, welches kläglich verloren wurde. Alles in allem stand bei der Vorbereitung zur neuen Saison der Spaß im Vordergrund und es wurde erreicht, dass die Woodpeckers nach den Erfahrungen der vergangenen Saison wieder ein Team wurden.


 

  • 2001/02

Die Saison 2001-2002 sollte unterm Strich eine hervorragende Bilanz in allen Bereichen ergeben.So konnte die Erste Mannschaft den zweiten Platz erringen, was zum Aufstieg in die Landesliga berechtigte. Auch im Nachwuchsbereich konnten die Woodies einige schöne Erfolge verzeichnen. Trotz dünner Spielerdecke platzierten sich die ASV Junioren auf dem dritten Tabellenplatz, wobei man lediglich gegen die beiden Erstplatzierten knappe Niederlagen einstecken musste.Knaben und Schüler, jeweils in einer Spielgemeinschaft mit München, steigerten sich im Verlauf der Saison erheblich, was nicht zuletzt auf die hervorragende Moral in der Mannschaft zurückzuführen war. Die Kleinstschüler bestritten 20 Spiele und konnten auch zwei Heimturniere ausrichten. Highlight war ein sehr guter zweiter Platz beim Turnier in Pfaffenhofen. Auch die Laufschule erfreute sich großer Beliebtheit, was sich dann auch in steigenden Aktivenzahlen im Nachwuchsbereich der Kleinst- und Kleinschüler niederschlägt. Diese Erfolge sind nicht nur das Resultat der guten Trainerarbeit, sondern auch von zusätzlichen Eiszeiten sowie dem Engagement einiger Seniorenspieler im Nachwuchsbereich. Somit gestalten sich die sportlichen Ziele für die kommenden Spielzeiten zunehmend ambitionierter, so z.B. Klassenerhalt der Ersten Mannschaft in der Landesliga, zunehmende Integration von Nachwuchsspielern in der Ersten sowie kontinuierlicher Ausbau und weitere Förderung des Nachwuchsbereiches.


 

  • 2002/2003

Zum Abschluß der Saison 2002-2003 konnte die Abteilungsleitung bezüglich der sportlichen Situation nur auf wenige Highlights verweisen. Erfreulich war hingegen, dass der Kassier wiederum eine positive Bilanz vermelden konnte und die Finanzen der Abteilung gesichert sind. Aufgrund der steigenden Zahl der Aktiven im Nachwuchsbereich sollen für die kommende Saison wieder 4 Teams für den Punktspielbetrieb gemeldet werden (Kleinschüler, Knaben, Schüler, Junioren).


 

  • 2003/04

Der Aufwärtstrend der Eishockeyabteilung zeigte sich unter anderem in der Zahl der aktiven Spielerinnen/Spieler im Nachwuchsbereich: In der Saison 2003/2004 lag diese bei ca. 100 Aktiven in allen Altersklassen.

Die Erste bildet mit einem geringen Durchschnittsalter eine gute Perspektive für die Nachwuchscracks.

Die gesicherte finanzielle Situation der Abteilung sowie die durch Aus- und Weiterbildung der Trainer erzielten qualitativen Verbesserungen im Trainingsbetrieb bieten somit gute Vorraussetzungen für die weitere sportliche Entwicklung.

Unterstützt werden soll dies auch durch eine neue Organisationsstruktur der Abteilungsleitung, die zu mehr Effizienz und verbesserter Kommunikation innerhalb der Abteilung führen soll.

Die neue Abteilungsleitung hat sich als primäres Ziel die weitere Förderung des Nachwuchses sowie die Verbesserung der Trainingssituation gesetzt. Weiteres Ziel ist die Meldung möglichst vieler Mannschaften für den Punktspielbetrieb ab 2004.


 

  • 2004/05

In der Saison 2004/2005 sollte der sportliche Aufwärtstrend anhalten. Die 1. Mannschaft hatte den Klassenerhalt zum Ziel und im Jugendbereich konnten insgesamt 5 Mannschaften für den Punktspielbetrieb gemeldet werden.

Die Kleinstschüler behielten bei Freundschaftsspielen und –turnieren fast ausnahmslos die Oberhand, und auch die Kleinschüler erreichten einen ausgezeichneten 2. Platz in ihrer Gruppe.

Mit Platzierungen im oberen Tabellenbereich konnten auch die Knaben und Schüler aufwarten, während die Resultate bei Jugend, Junioren und 1. Mannschaft eher enttäuschend waren.

Erfreulich war jedoch die Einladung von 5 unserer Nachwuchscracks zu Sichtungslehrgängen des BEV.

Für alle Teams konnte auch 2004 ein Trainingslager angeboten werden und bei diversen Veranstaltungen hatten die Woodpeckers Gelegenheit sich zu präsentieren. Genannt seien hierzu beispielsweise das alljährliche 1B-Turnier oder die Teilnahme der Ersten bei einem Fussballturnier in Bruckberg. Fazit: Das übergreifende sportliche Konzept zeigt erste Erfolge speziell im Nachwuchsbereich, und soll weiter ausgebaut werden, auch wenn durch begrenzt zur Verfügung stehende Eiszeiten die Möglichkeiten eingeschränkt sind.


 

  • 2005/06

Die Saison 2005/2006 war für die Abteilung Eishockey positiv. Trotz des ständig wachsenden Volumens an organisatorischen Aufgaben haben wir auch in dieser Saison einen reibungslosen Ablauf realisieren können. Auch in dieser Saison konnte unsere Abteilung alle Nachwuchsmannschaften und die Senioren-Mannschaft in den Kampf um Tore, Siege, Punkte und Tabellenplätze schicken. Somit standen in dieser Saison wieder 8 Mannschaften im Trainingsbetrieb, wobei unsere 1b und die Kleinstschüler (das sind die ganz Kleinen im Alter von 4-7 Jahren) zum Training auch noch Freundschaftsspiele bestritten. Nach der bitteren Landesliga-Saison, in der man den letzten Tabellenplatz belegte und auch zum Teil deutliche Niederlagen einstecken musste, galt es mit der 1. Mannschaft eine Art Konsolidierungsweg zu finden. Einige Spieler verließen die Mannschaft und man konnte die fehlenden Positionen zum großen Teil mit jungen Leuten aus dem eigenen Nachwuchs besetzen oder den Kader mit Spielern des EV Fürstenfeldbruck aufstocken, die dort in der Bayernliga nicht zum Zug kamen. Die Spielzeit entwickelte sich sehr wechselhaft. Nach einem schlechten Start fand man sich sehr schnell in den tieferen Tabellenregionen wieder, um dann aber später noch gut in Fahrt zu kommen (immerhin erzielte man gegen den späteren Aufsteiger Münchner EK 3:1 Punkte). Leider reichte es am Ende nur zum sechsten Tabellenplatz, wobei angemerkt werden muss, dass zwischen Platz 3 und 6 nur zwei Punkte Unterschied lagen und somit die Platzierung nicht den tatsächlichen Leistungsstand der Mannschaft widerspiegelte. Im Nachwuchsbereich setzte sich die positive Entwicklung weiter fort. Dies liegt im Wesentlichen an den guten Rahmenbedingungen, die wir in den letzten Jahren aufbauen und weiter verbessern konnten. Dort ist zum einen die hervorragende Arbeit unserer freiwilligen Helfer aus dem gesamten Elternbereich zu nennen; zum anderen verfolgen wir weiter konsequent den Weg mit den uns zur Verfügung stehenden ausgebildeten Übungsleitern - größten Teils aus dem Bereich der noch aktiven Senioren - die Qualität im Trainingsbereich zu steigern. Neben den reinen Ergebnissen, die im Vergleich immer besser werden, sieht das geschulte Auge auch die individuellen Weiterentwicklungen der kleinen Eishockey-Cracks. Über dieses hinzu gewonnene Können steigert sich dann auch der Spaß und das Selbstvertrauen, so dass wir uns mittlerweile im Leistungsbereich von Vereinen befinden, die noch vor wenigen Jahren für uns unerreichbar schienen. Neben den Aktivitäten konnten wir auch wieder Aktionen außerhalb des Punktspielbetriebes anbieten. So haben wir wieder ein 1b-Turnier ausgerichtet, was wir neben den vielen Organisatoren und Helfern auch der Stadt Dachau zu verdanken hatten, die uns freundlicherweise zusätzliche Eiszeit für dieses Wochenende zur Verfügung stellte.Auch weitere Aktivitäten, wie unsere Weihnachtsfeier, fanden großen Anklang. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass diese Aktionen durch die Ideen und Hilfe der Eltern sowie freiwilligen Helfer erst möglich wird. Um die angespannte Trainings- und Spielsituation zu entschärfen, hatten wir bei der Stadt Dachau einen Antrag auf eine zusätzliche Eiszeit bzw. Eiszeitverschiebung gestellt.Dieser wurde leider abgelehnt.


 

  • 2006/07

Eine durchwegs positive Bilanz konnten die einzelnen Bereiche der Abteilungsleitung bei der Jahreshauptversammlung präsentieren. Bei allen Jahrgängen zeigte die sportliche Entwicklung kontinuierlich nach oben. Dies zeigte sich unter anderem bei den Schülern, die nach der Punkterunde souverän Platz 1 in Ihrer Gruppe belegten. In den anschließenden Playoffs erreichte das Team die Vizemeisterschaft, was zum Aufstieg in die Landesliga führte. Aber auch die anderen Teams, angefangen bei den Kleinstschülern bis hin zu den Senioren, mischten in ihren Spielklassen kräftig vorne mit und mit etwas mehr Glück wären auch bessere Platzierungen möglich gewesen. Hier bewährt sich mehr und mehr die hervorragende Nachwuchsarbeit der Eishockeyabteilung.Auch die finanzielle Situation der Abteilung zeigt sich solide, auch wenn sich Kassier Manni Hart den ein oder anderen zusätzlichen Sponsoren gewünscht hätte.Weiterhin konnte sich die Abteilung auf einer ganzen Reihe von Veranstaltungen wie der „Langen Tafel“ oder „Gaudi on Ice“ präsentieren und so Werbung in eigener Sache machen. Für die kommenden drei Jahre hat sich die neu gewählte Abteilungsleitung folgende Ziele gesetzt: So soll die Infrastruktur sowie die finanzielle Situation der Abteilung verbessert werden. Weiterhin wurde als Ausblick die Gewinnung neuer Mitglieder genannt, mit dem Ziel, die Mitgliederzahl der Abteilung um 30% zu steigern. Im sportlichen Bereich gilt es, die erfolgreiche Nachwuchsarbeit fortzusetzen und möglichst alle Mannschaften an der Tabellenspitze zu positionieren.


 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 11. Oktober 2011 16:29

 

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