HomeMannschaftenKnabenBerichteNur ganz knapp eine Sensation verpasst ...

Nur ganz knapp eine Sensation verpasst ...

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... haben die Knaben in Königsbrunn !

10.12.2011: ESV Königsbrunn - SG Dachau/Pfaffenhofen 5:4 (2:1/2:3/1:0)

17+1 unangefochtene Tabellenführer gegen das "vorletzte Aufgebot" von 12+1 wackeren IceHog-Woodies: eigentlich "a g'mahde Wiesn" für die Pinguine dachte sich da mancher im Vorfeld - und wurde 60 Minuten lang eines Besseren belehrt !

Nach knapp zehnminütiger Verspätung wegen Netzreparaturen durch das Schiedsrichtergespann zeigten die Knaben schon vom Bully weg keinerlei Respekt vor dem ungeschlagenen Spitzenreiter der Gruppe 3. Und kurz darauf hallte tatsächlich auch SG-Torjubel durch die schöne Hydro-Tech-Arena - allerdings nicht lange, da die Unparteiischen der Meinung waren, die Scheibe sei vom Innenpfosten nicht ins Netz sondern zurück aufs Eis geprallt. Es war zwar keinerlei "Doink" zu hören, die Punktezähler hatten ihre Tafel schon auf 0:1 gedrückt und auch von der Bank der Pinguine kam kein Protest, aber die Wege der Herren sind eben manchmal unerklärlich bzw. sind Schiedsrichter ganz einfach auch nur Menschen, die nun mal eine Situation anders sehen - basta! 

Weiter gings also und kurz darauf stands plötzlich 1:0 für die Hausherren. Und zwar ganz regelkonform und nicht wie zuerst gemutmaßt durch ein weiteres Loch im Netz. Denn die "Men in black" hatten vor Spielbeginn ganze Arbeit geleistet und faire SG-Fans sagten später aus, daß die Scheibe tatsächlich "auf rechtem Pfade" am Goalie vorbei in die Maschen gegangen war. Aber die diesmal ohne Mädel (Gute Besserung!) angetretenen Jungs blieben weiterhin ruhig und diszipliniert, spielten einfach ihr Spiel und wurden bei 12:05 auf der Uhr zum ersten Mal an diesem Tag mit dem 1:1 Ausgleich belohnt. Zwar trafen die Pinguine knapp vier Minuten später in Überzahl noch zum 2:1, aber man merkte schon, daß der Gegner nicht seinen besten Tag erwischt hatte und von daher nicht unschlagbar war. Mit dieser Erkenntnis gings dann zum ersten Pausentee. 

Und im zweiten Drittel wollte es die SG dann so richtig wissen, baute von Beginn an Druck auf und schloss bei 26:33 eine schöne Kombination mit zwei Assists zum verdienten Ausgleich ab. Doch damit nicht genug: nur ganze 21 Sekunden später zappelte der Puck zum dritten Mal im Netz der Pinguine: 2:3 ! Spätestens jetzt lag eine Sensation in der Luft. Die Gastgeber reagierten sofort und stellten auf zwei Reihen um - eine Maßnahme, die sich bezahlt machen sollte, denn in der 32. Minute egalisierte der ESV-Captain zum 3:3 und knapp drei Minuten später gingen die Hausherren sogar erneut in Führung. Dann eine Schrecksekunde für die SG: Andi mußte nach einem Stockeinsatz eines Gegenspielers in die Sani-Kabine gebracht werden und konnte definitiv nicht mehr weiterspielen. Wer jetzt aber dachte, das Team würde einbrechen, sah sich wiederum getäuscht: super für ihre(n) Kameraden fightend erzielten die verbliebenen 11+1 das 4:4 und hatten damit nach der zweiten Pausensirene tatsächlich ein Drittel gegen den haushohen Favoriten gewonnen.

Und so ging ein gutes und spannendes Eishockeyspiel in den entscheidenden dritten Spielabschnitt, der aus Sicht der SG DAH/PAF dann sehr, sehr unglücklich endete. Königsbrunn "arbeitete" die Scheibe knapp 10 Minuten vor dem Ende irgendwie zum 5:4 über die Linie, irgendwann mußte man dem Kräfteverschleiß Tribut zollen und kassierte zusätzlich nicht immer ganz nachvollziehbare Strafen. Aber: "Hätt i, dad i, war i ..." 

 

Fazit ist: eine aufopferungsvoll kämpfende und disziplinarisch sehr gut eingestellte Krause-Truppe hat gezeigt, daß grundsätzlich jeder Gegner zu schlagen ist ! Dafür großen Respekt an die ganze MANNSCHAFT: WELL DONE BOYS - mindestens ein Unentschieden hättet Ihr alle mehr als verdient gehabt!

Aber schon am kommenden Samstag gehts ja zu den Piraten nach Buchloe: Schau ma mal ... zwinkernd

 

Tore: 1:0 (6.), 1:1 (13.), 2:1 (17.), 2:2 (27.), 2:3 (27.), 3:3 (32.), 4:3 (35.), 4:4 (37.), 5:4 (50.)

Strafen: ESV Königsbrunn 8 + 10 + 10 Minuten - SG Dachau/Pfaffenhofen 12 Minuten

Es spielten: Leon Weiss (Tor), Daniel Badura (C), Benni Wypior, Lenny Spanfellner, Vincent Zitzelsberger, Andi Puffer (A), Aaron Rupprecht, Flo Somweber (A), Jan Hölzel, Leo Uhl, Sascha Eisert, Max Thieme, Sami Heinzinger

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 15. Dezember 2011 21:45

 

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