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Dämpfer für die Knaben-SG !

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Viruserkrankung bei der Knaben-SG ?

26.11.2011: Knaben SG Dachau/Pfaffenhofen - SG Ulm/Burgau 4-5 (1-1 / 2-2 / 1-2)

Welche der drei möglichen Virenerkrankungen letztlich für die verdiente Heimniederlage der Knaben SG Dachau/Pfaffenhofen verantwortlich war, wird wohl...

... nicht mehr abschließend zu klären sein. Wahrscheinlich waren es aber alle drei in Kombination: Überheblichkeit, Eigensinn und teilweise extreme Disziplinlosigkeit einiger Akteure.

Zwar legte die Heim-SG von Beginn an furios los und konnte in der 7. Minute die 1-0 Führung erzielen, aber bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, daß es gegen die unangenehm zu spielenden Ulm/Burgauer kein leichtes Unterfangen werden würde, die Punkte zu Hause zu behalten. Zumal sich schon andeutete, dass diesmal, anders als in den Spielen zuvor, nicht alle bei der Sache waren. Wie als Beleg dafür führte eine der wenigen Gästechancen prompt zum 1-1-Ausgleich in der 15. Spielminute. Mit diesem Spielstand ging‘s dann auch in die erste Drittelpause.

Die phasenweise optische Überlegenheit der Heimmannschaft auch im zweiten Drittel sollte aber nicht darüber hinweg  täuschen, dass fast alle gefährlichen Aktionen der Woodies/Icehogs aus Einzelaktionen bestanden. Geordnetes Aufbau- und Passspiel waren dagegen zumeist Mangelware und zudem war bei dem ein oder anderen Spieler die Disziplin vollkommen entschwunden. Selbst Aufforderungen von Trainern und Betreuern zu frühzeitigeren Wechseln wurden einfach überhört oder aber mit eigensinnigen Kommentaren hinterlegt. Es lief nun im gesamten Team so gut wie nichts mehr zusammen. Viele Fehlpässe, unüberlegte Einzelaktionen und unnötige Strafzeiten ermöglichten es den Gästen mit schnellen Kontern  immer wieder gefährlich vor dem Tor des Heimteams aufzutauchen. Zwar führten zwei (Einzel-)Aktionen der Heim-SG noch zum etwas glücklichen 3-3 Ausgleich, denn die SG Ulm/Burgau hatte in den ersten Spielminuten des zweiten Drittels  ihre bis dahin wenigen Chancen konsequent zur zwischenzeitlichen 1-3 Führung genutzt, aber „wach“ wurden deswegen nur einige wenige, die versuchten die klaren Anweisungen des Trainergespanns umzusetzen.

Nach der zweiten Drittelpause trotz klarer und aufmunternder Worte der Coaches  leider dasselbe Bild: viele Fehlpässe, Eigensinn und Überheblichkeit waren erneut symptomatisch für das Spiel der Heimmannschaft. Die Anweisungen von Trainern und Betreuern wurden weiter ignoriert und bei einigen Spielern kam deutlich raus, dass sie gar "keinen Bock" hatten - warum auch immer! So kam es wie es kommen musste: Ulm/Burgau ging in Führung, in Spielminute 54 immerhin noch der 4-4 Ausgleich und zumindest die Hoffnung auf ein einigermaßen versöhnliches Ende. Die - wie Leon Weiß in der ersten Spielhälfte - sehr gut spielende Juliane Uhl verhinderte durch einige glänzende Paraden zunächst eine erneute Gästeführung, drei Minuten vor Spielende war aber auch sie geschlagen.

Nun lief den Woodies/Icehogs die Zeit davon - Chancen wurden leichtfertig vergeben und die Gäste retteten den Vorsprung über die Zeit.

Fazit: Leider konnte die geschlossene Mannschaftsleistung, die für die Erfolge der letzten Spiele maßgeblich verantwortlich war, diesmal nicht wiederholt werden.  Einige Spieler sollten sich ernsthaft überlegen, ob sie an diesem Tag nur für sich gespielt haben oder für ihr Team. Einen schlechten Tag kann man immer mal haben und jeder darf auch mal Fehler machen, aber alle Trainer und Betreuer werden disziplinloses Verhalten nicht mehr hinnehmen, ohne dass ausnahmslos entsprechende Konsequenzen zu erwarten sind.
Gegen die SG Ulm/Burgau wäre (bei allem Respekt) mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und Teamgeist - wie zuletzt mehrmals gezeigt - mehr drin gewesen.  Aber die Gäste investierten letztlich einfach mehr, um die Punkte dann auch verdient zu entführen.

Strafen: SG Dachau/Pfaffenhofen: 10 Strafminuten  -  SG Ulm/Burgau: 8 Strafminuten
Es spielten: Leon Weiss, Juliane Uhl (beide im Tor), Benni Wypior, Daniel Badura, Lenni Spanfellner, Matthias Müller, Vincent Zitzelsberger, Andi Puffer, Aaron Rupprecht, Benni Schrötter, Sami Heinzinger , Flo  Somweber, Jan Hölzel, Leo Uhl, Alexander Eisert, Max Thieme, Marcel Rahimi.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 28. November 2011 21:25

 

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