22.10.2011: SG Dachau/Pfaffenhofen - EV Fürstenfeldbruck 1-5 (0-0, 1-1, 0-4)
Zum Punkstpielauftakt der Saison 2011/2012 empfingen die Woodpeckers Knaben die Crusaders vom EV Fürstenfeldbruck im heimischen Stadion am Stadtwald.
Hatte man sich in der letzten Saison noch zwei deftige Niederlagen gegen den Landkreisnachbarn eingefangen, stand die erste Begegnung in der neuen Saison diesmal unter anderen Vorzeichen.
Beide Teams wussten sich gegenseitig zunächst nicht richtig einzuschätzen. Die Crusaders erwischten den etwas besseren Start und schnürten die Gastgeber in den ersten Minuten im eigenen Verteidigungsdrittel ein. Die sich ergebenden Chancen machte aber der wieder sehr sicher wirkende Leon Weiss im Tor der Woodies zunichte. Dann aber konnten sich die Knaben der SG Dachau/Pfaffenhofen zum ersten Mal befreien und schon erarbeiteten sie sich ihrerseits einige Gelegenheiten zum Torerfolg. Die Partie war nun völlig ausgeglichen und lebte von der Spannung, wer nun zuerst die Führung erzielt. Die Goalies auf beiden Seiten hielten jedoch ihren Kasten sauber und so gings torlos in die erste Drittelpause.
In Unterzahl musste die SG im zweiten Spielabschnitt zunächst bange Sekunden überstehen, kamen dann aber urplötzlich zu einem brandgefährlichen Konter durch den gut aufgelegten Kapitän Daniel Badura, der erst im allerletzten Moment abgefangen werden konnte. In der 26. Spielminute wars dann aber doch soweit, die Gäste nützten eine Unaufmerksamkeit zur nicht unverdienten 1-0 Führung. Die Woodpeckers/Icehogs-SG zeigte sich davon kaum beeindruckt, denn nur wenig später glückte dem laufstarken Sami Heinzinger postwendend der 1-1 Ausgleich. Das Spiel war nun völlig ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Die SG verlor kurzzeitig etwas die Linie vor allem was das Abwehrverhalten betraf. Die Crusaders konnten daraus aber zum Glück kein Kapital schlagen und mussten sogar froh sein, nicht ihrerseits durch einen der brandgefährlichen Konter der Woodies in Rückstand zu geraten. So blieb es erneut beim Unentschieden zur Pause.
Den zahlreichen Zuschauern war klar: Wer im Schlussabschnitt das nächste Tor erzielt, wird am Ende wohl die Nase vorne haben.
Beide Teams mussten dem teilweise hohen Tempo der beiden ersten Drittel etwas Tribut zollen. Dies hatte zur Folge dass sich beide Mannschaften in den ersten sieben Spielminuten des letzten Drittels in der neutralen Zone beharkten, ohne daß etwas Zählbares auf beiden Seiten heraussprang. Dann aber hatten die Gastgeber riesiges Glück, als die Brucker zweimal kurz hintereinander die zwischenzeitlich eingewechselte Torhüterin Juliane Uhl nicht überwinden konnten. Es zeichnete sich nun eine Überlegenheit der Gäste ab, die dann auch mit dem Führungstreffer in der 48. Minute belohnt wurde. Die Heimannschaft versuchte mit wütenden Angriffen sofort wieder den Ausgleich zu erzielen, ein Konter aufgrund eines Fehlpasses konnte aber nur durch ein Foulspiel gebremst werden. Den fälligen Penalty verwandelte der Brucker Schütze sicher zur 3-1 Führung für die Gäste. Dies bedeutete nun die Vorentscheidung, zumal die Kräfte der Woodpeckers nun merklich nachliessen, denn noch in derselben Spielminute erhöhte der EVF auf 4-1. Die Gäste hatten nun die nötige Sicherheit, auch einige sehenswerte Kombinationen zu zeigen. Juliane Uhl und den aufopferungsvoll
kämpfenden Spielern der SG gelang es, das Ergebnis zumindest zu halten, ohne selbst zu weiteren wirklichen Chancen zu kommen. Den Schlusspunkt setzten dann tatsächlich die Gastgeber in der 59. Minute durch ein Eigentor aufgrund eines Missverständisses zwischen Abwehr und Goalie. Endstand somit 1-5 aus Gastegebersicht.
Fazit: Zwei Drittel lang bot die Knaben-SG dem EVF ein ausgelichenes Spiel. Nachlassende Kraft und damit einhergehend nachlassende Konzentration ermöglichten es den Gästen einen letzlich etwas zu hohen Sieg einzufahren. Trotzdem bewies die SG Dachau/Pfaffenhofen gute Moral und scheint trotz teilweise widriger Umstände zu einem Team zusammenzuwachsen.
Es spielten: Leon Weiss, Juliane Uhl (beide Tor), Martin Gehrmann, Benni Wypior, Lenni Spanfellner, Andi Puffer, Daniel Badura, Matthias Müller, Aaron Rupprecht, Sami Heinzinger (1), Jan Hölzl, Benjamin Schrötter, Leo Uhl, Flo Somweber.
Tore: 0-1 (25.), 1-1 (27.), 1-2 (48.), 1-3 (49. Penalty), 1-4 (49.), 1-5 (59. Eigentor)
HzS
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 16. November 2011 13:16